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Lieblingsplatz Küche: Wo Ästhetik und Funktionalismus

Einst verpönt, heute veredelt: Die Küche hat sich vom kleinen Hausfrauenlabor zum zentralen Wohnraum gemausert. Wo früher nur gebrutzelt und geschrubbt wurde, schlägt jetzt das Herz des Zuhauses.

Einst verpönt, heute veredelt: Die Küche hat sich vom kleinen Hausfrauenlabor zum zentralen Wohnraum gemausert. Wo früher nur gebrutzelt und geschrubbt wurde, schlägt jetzt das Herz des Zuhauses. Hier treffen Arbeit auf Vergnügen, Kochen auf Geselligkeit und Ästhetik auf Funktionalität. Ein Trend, der den Ruf nach flexiblen und individuellen Lösungen in punkto Technik und Design weiter verstärken wird.

 

Soziologen und Zukunftsforscher sind sich einig: Das allabendliche Zusammensitzen auf der Wohnzimmercouch ist auf dem Weg, Geschichte zu werden. „Die Küche dient heute immer häufiger als Dreh- und Angelpunkt gesellschaftlichen Lebens“, erklärt Dr. Hartmut Häußermann, Professor für Soziologie an der Humboldt Universität Berlin. „Hier wird gekocht, geplappert, gearbeitet, abgelegt und verstaut. Die Zeiten, in denen sich alles nur um die Herstellung der Mahlzeiten drehte, sind längst vorbei.“ Vielmehr sei Kochen zum gemeinschaftlichen Event avanciert, so der Soziologe. „In unserer schnelllebigen Zeit, in der nur wenig Raum für das Miteinander bleibt, ist das Bedürfnis groß, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Zum Beispiel, indem man sich schon beim Zubereiten der Speisen mit Freunden oder Familie über die Ereignisse des Tages austauscht.“ Ein weiterer Grund für die Verwandlung der engen Arbeitszeile zum zentralen Wohnraum liegt laut Häußermann in der neuen Rolle der Frau innerhalb der Gesellschaft. „War ihre Aufgabe als Hausfrau früher genau definiert, müssen viele Frauen heute multitaskfähig sein und jeden Tag verschiedene Aktivitäten unter einen Hut bringen: Arbeiten gehen, Kinder managen und nebenbei den Haushalt erledigen sind entspannter zu bewältigen, wenn sich Wohnen, Kochen und Essen in einem Raum abspielen.“

 

Wohnraum im Wandel: Von der Nische zum Modul
Auch Zukunftsforscher beobachten seit rund zehn Jahren einen deutlichen Trend zur Verwohnlichung der Küche und sprechen von einer "Zerbröselung" der klassischen Raumaufteilung. „Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die Raumaufteilung noch von Nischen zum Kochen, Waschen und Schlafen geprägt“, erklärt Harry Gatterer, Leiter des Zukunftsinstituts Österreich. Im Zuge des industriellen Wohlstands hätten sich daraus die Räume Küche, Bad, Schlafzimmer, Wohnsalon und Kinderzimmer entwickelt und damit den Menschen mehr Raum für Individualität geboten. „Seit Beginn des neuen Jahrtausends verliert die Küche mehr und mehr ihre ursprüngliche Funktion als Ort des Kochens und ist im Begriff, ganz mit dem Wohnraum zu verschmelzen.“ In der Folge gleiche sich die Ästhetik der Küche dem Wohnraumdesign immer mehr an. „Auch Wohnraumkonzepte werden künftig modularer und individueller“, prognostiziert Gatterer. „Verbraucher erwarten heute, dass sich die Dinge ihren persönlichen Bedürfnissen anpassen und nicht umgekehrt.“ Im Zentrum des Zukunftsdesigns müsse daher auch das Universal-Design liegen, das für ganz verschiedene Ansprüche funktioniere. Konkret bedeute dies, dass etwa ältere Menschen die Küche komfortabel nutzen könnten und junge Menschen trotzdem Spaß am Design hätten.

 

Ein weiterer Trend: Immer mehr Menschen kombinieren Lebensqualität mit Produktqualität. „Man gibt sich heute nicht mehr nur mit einem schönen Äußeren zufrieden“, weiß der Zukunftsforscher. „Für ihr persönliches Lebensumfeld erwarten Verbraucher qualitativ hochwertige und nachhaltige Produkte.“ Gerade Küchen spiegelten diese neuen Anforderungen wider. „Die meisten erfüllen enorm hohe Ansprüche in Ästhetik und Funktion gleichermaßen. Die Verwendung von Materialien wie Edelstahl, Holz, technischer Keramik und Glas sorgen für einen perfekten Fit zwischen Wohnraum und Kochstelle. In punkto Technik sind immer stärker Hausgeräte gefragt, die mitdenken und den Alltag durch intelligente Funktionen erleichtern.“

 

Schon heute Wirklichkeit: Die Fusion zwischen Funktionalismus und Design
Der Aufstieg von der verborgenen Küchenzeile zur zentralen Wohnzone kann laut Gatterer nur gelingen, wenn in der Gestaltung Ästhetik, Komfort und Flexibilität Hand in Hand gehen. „Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist, dass Hausgeräte Verbrauchern genau die Funktionen bieten, die sie benötigen.“ Egal ob groß oder klein, jung oder alt – jeder sollte eine auf ihn perfekt zugeschnittene Lösung finden, sagt der Zukunftsforscher. Deshalb bietet Bosch alle Gerätemodelle vom Kühlschrank über den Geschirrspüler bis zum Backofen je nach Körpergröße und -kraft in der persönlichen Idealhöhe an. Möglich machen dies neue Korpuskonzepte, variable Sockelhöhen und an der Wand hängende Modelle. Auch bei der Wahl des passenden Herds sind der Flexibilität keine Grenzen gesetzt. Kochfelder können je nach Gusto zusammengestellt, Elektroherde mit Gasmulden kombiniert oder um eine Grillfläche ergänzt werden. Neue Technologien eröffnen darüber hinaus auch flexible Möglichkeiten in der Raumgestaltung. Mit der flächenbündigen FlexInduction zum Beispiel wird nicht nur das Kochfeld, sondern auch der Platz in der Küche optimal genutzt. Denn bei Induktion ist kein Lüftungsschlitz zwischen Arbeitsplatte und dem darunter liegenden Element mehr nötig. Belüftet wird zwischen Wand und Rückwand, so dass Schubladen direkt unter der Kochstelle eingebaut werden können.

 

„Küchen erreichen erst dann Wohnraumstatus, wenn sie typische Küchenarbeiten vergessen lassen“, ist Gatterer überzeugt. Dafür sorgen heute besonders komfortable und technisch ausgefeilte Automatikprogramme. Wer lieber an der Kochbar mit Freunden einen Aperitif genießt, als ständig nach dem Braten im Backkofen zu schauen, verlässt sich auf den AutoPilot. Einfach Gewicht und gewünschtes Garergebnis eingeben, den Rest erledigt der Backofen. Ist der Besuch wieder aus dem Haus, unterstützt die Küche tatkräftig beim Aufräumen. Ein Knopfdruck genügt, und der Backofen ist dank Pyrolyse von Bosch wieder sauber. Um das schmutzige Geschirr kümmert sich der Geschirrspüler so gut wie allein. Mittels Sensortechnik ermittelt das Gerät automatisch die Beladungsmenge und den Verschmutzungsgrad und wählt das passende Spülprogramm. Den optimalen Einsatz von Energie und Wasser haben die Geräte dabei stets im Blick.

 

„Neben sinnvollen Funktionen achten Verbraucher bei Hausgeräten heute auch zunehmend auf ein anspruchsvolles Design“, so Gatterer. Schließlich müsse die Küche als neues Zentrum des Zuhauses künftig mehr und mehr repräsentative Aufgaben erfüllen. Bosch legt daher das Augenmerk bei der Entwicklung seiner Elektrogeräte auf hochwertige Technik und auf die Ästhetik. Oberstes Ziel ist es, den Übergang von Möbeln zu Geräten möglichst weich zu gestalten und so eine perfekte Verbindung zwischen Küche und Hausgeräten herzustellen. Dafür kommen vor allem zeitlose und solide Materialien wie Glas, Edelstahl und Holz zum Einsatz. Durchgängige Arbeitsflächen und sensorische Bedienleisten sorgen für eine klare Linienführung und treffen damit exakt den Nerv der neuen Wohnlichkeit.

 

Journalistenkontakt:    
Astrid Zászló
+49 (0)89 4590 2906
presse.bosch@bshg.com 


2011 feiert die Bosch-Gruppe ihr 125-jähriges Bestehen – und seit über 75 Jahren steht der Name Bosch auch bei Hausgeräten für Entwicklungskompetenz, Qualität und Zuverlässigkeit. Bereits Firmengründer Robert Bosch, der im Jahr 2011 ganze 150 Jahre alt geworden wäre, bekannte sich zu dem bis heute gültigen Leitgedanken, „Technik fürs Leben“ herzustellen. Diese Tradition verpflichtet und motiviert das Unternehmen bis heute: Als führende Hausgeräte-Marke in Europa fertigt Bosch Kühlgeräte, Waschmaschinen und Trockner, Geschirrspüler, Herde sowie Consumer Products für Haushalte auf der ganzen Welt. Seit Generationen erleichtern diese Produkte den Alltag der Menschen und verhelfen ihnen zu mehr Lebensqualität. Das Streben nach substanzieller Wertigkeit und Perfektion spiegelt sich nicht nur wider in einer ausgereiften Funktionalität der Geräte und leistungsstarker Technik, sondern auch in einer immer wieder ausgezeichneten Produktgestaltung. Der respektvolle Umgang mit Mensch und Natur, der schon seit jeher zu den Unternehmensgrundsätzen zählt, äußert sich in energieeffizienten, Ressourcen schonenden und nachhaltigen Produkten und Prozessen.

 

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