Detail Pressemeldung

Flexible Strompreise – intelligente Geschirrspüler: Bosch stellt SmartGrid-Technologie mit EnBW vor

Wenn es darum geht, Stromkosten zu sparen und den Energiebedarf in Haushalten zu senken, nimmt Bosch eine Pionierrolle ein.

BPD: 8383-0811

Flexible Strompreise – intelligente Geschirrspüler: Bosch stellt SmartGrid-Technologie mit EnBW vor

  • SmartGrid-Forschungsprojekt MeRegio: 15 Haushalte mit intelligentem Bosch Geschirrspüler ausgestattet
  • Flexible und zeitoptimierte Stromnutzung senkt Kosten
  • Energieeffiziente Hausgeräte haben oberste Priorität

München – Wenn es darum geht, Stromkosten zu sparen und den Energiebedarf in Haushalten zu senken, nimmt Bosch eine Pionierrolle ein: Mit seinen hocheffizienten Hausgeräten setzt das Unternehmen Jahr für Jahr Meilensteine. Parallel dazu engagiert sich Bosch auch für ein Thema, das in den kommenden Jahren massiv an Bedeutung gewinnen wird: das Thema „vernetzte Haushalte“ in einem intelligenten Stromnetz, dem so genannten SmartGrid. Damit widmet sich Bosch der Frage, wie Hausgeräte dazu beitragen können, günstige Stromangebote punktgenau zu nutzen, um auf diese Weise die Kosten zu senken. Auf der IFA 2011 zeigt Bosch, wie eine Antwort darauf aussehen könnte. So wird derzeit die SmartGrid-Technologie im Rahmen des E-Energy-Forschungsprojekts MeRegio mit dem Energieversorger EnBW (Energie Baden-Württemberg AG) getestet. In einem gemeinsamen Feldversuch wird der Einsatz eines mit dem Stromnetz kommunikativ verbundenen Bosch Geschirrspülers getestet. Wie dieser Versuch im Detail aussieht und welche Einsichten er für die Zukunft liefern könnte, erfahren interessierte Besucher am Bosch Stand in Halle 3.1 in einem eigenen Ausstellungsbereich.

Zukunftsvision „angebotsoptimierte Stromnutzung“

Strom ist nicht gleich Strom. Haushalte, die selbst – etwa über eine Photovoltaik-Anlage – elektrische Energie erzeugen, wissen das. Ihnen steht mal mehr, mal weniger der kostbaren Ressource aus Eigenproduktion zur Verfügung – ebenso wie der Strom aus der herkömmlichen Versorgung. Auch andere, die vom externen Versorger abhängig sind, können wiederum die künftig vermehrt verfügbaren flexiblen Strompreise nutzen oder in einem intelligenten Netz von einem Überangebot an „günstigem“ Strom aus erneuerbaren Energiequellen profitieren. In jedem Fall kommt es darauf an – sofern der Endverbraucher das möchte – den Einsatz verbrauchsintensiver Hausgeräte auf diese unterschiedlichen Angebote und Preise abzustimmen.

Stromversorger und Unternehmen arbeiten daher seit geraumer Zeit an Lösungen für eine „smarte“, auslastungs- und preisbezogene Stromnutzung. Ein ökonomisch sinnvolles SmartGrid erfordert allerdings auch einheitliche Normen und Standards sowohl seitens der Hausgerätehersteller als auch auf Seite der Energieerzeugung und -verteilung. „Hier liegt noch viel Konzept- und Entwicklungsarbeit vor uns“, erläutert Bosch Marketingleiter Michael Bohn. „Doch sobald wir eine flächendeckende Infrastruktur sehen, um die so genannten SmartGrid-fähigen Hausgeräte in größerem Umfang einzusetzen, sind wir da – beispielsweise mit Geräten wie unserem Geschirrspüler-Prototypen, dessen Praxiseinsatz wir derzeit testen.“

Bosch Technik für eine smarte Vernetzung

Grundbedingung ist ein funktionierendes intelligentes Stromnetz, das mit dynamischen Preissignalen arbeitet und eine Interaktion zwischen Endgerät und Energieversorgung zulässt. Dies ist beim SmartGrid-Forschungsprojekt MeRegio von EnBW der Fall: Die Test-Haushalte, ausgewählte EnBW-Kunden im Raum Göppingen, die unter anderem über de-zentrale Erzeugungsanlagen verfügen, sind ausnahmslos an die MeRegio Infrastruktur mit dynamischem Preissignal angeschlossen. Ab August dieses Jahres nutzen sie für knapp ein Jahr einen hochmodernen, intelligenten Geschirrspüler von Bosch. Dieser wurde in seiner Funktionsweise an die Vernetzung mit der MeRegio Steuerbox angepasst. Er verfügt über ein Kommunikationsmodu

Zurück

 
 
Online Survey