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Energiemanagement der Zukunft: „Smart Energy“ ist die Antwort auf steigende Strompreise

München, September 2013 – Strom selbst erzeugen und zum Betrieb des eigenen energieeffizienten Hausgeräts verbrauchen – mit dieser Modell-Lösung zur aktuellen Energiewende-Diskussion präsentiert sich Bosch Hausgeräte auf dem Stand der Initiative EEBus e.V. auf der IFA 2013 (Stand H 3.1/Stand 109).

München, September 2013 – Strom selbst erzeugen und zum Betrieb des eigenen energieeffizienten Hausgeräts verbrauchen – mit dieser Modell-Lösung zur aktuellen Energiewende-Diskussion präsentiert sich Bosch Hausgeräte auf dem Stand der Initiative EEBus e.V. auf der IFA 2013 (Stand H 3.1/Stand 109). „Mit dem praxisrelevanten Use Case eines Wäschetrockners, der haushaltseigenen Photovoltaikstrom nutzt, zeigen wir ein Szenario aus dem sich Relevanz und Nutzen smarter Vernetzung für die Konsumenten direkt ablesen lassen“, erklärt Michael Bohn, Marketingleiter für Bosch Hausgeräte in Deutschland.

Energiemanagement: Hausgeräte „do it yourself“ mit Strom versorgen

Bosch zeigt in seiner Praxislösung zum zukünftigen Energiemanagement einen modernen energieeffizienten Wäschetrockner, der mit selbst erzeugtem Photovoltaikstrom betrieben wird. Der Trocknungsprozess kann optimal auf die Situation des Haushalts abgestimmt werden: er orientiert sich an dem Wunschzeitpunkt zu dem die Wäsche trocken sein soll und nutzt entweder hauseigenen Photovoltaikstrom oder berücksichtigt einen dynamischen Strompreis.

Bei dieser Form des Energiemanagements handelt es sich um ein offenes System zwischen smartem Hausgerät, einem Energie-Manager als Anwendung auf einem Tablet oder Smartphone sowie der hauseigenen Photovoltaik Anlage. Aktiviert der Anwender im Bedienfeld des Wäschetrockners die Funktion „Smart Energy“, entscheidet er sich, eigenproduzierte Energie zum Wäschetrocknen zu nutzen. Entscheidend ist neben dem ausgewählten Trocknungsprogramm der gewünschte Zeitpunkt, an dem die Wäsche spätestens trocken sein soll. Der Energie-Manager ermittelt – unter Berücksichtigung wann und wie viel des vom Haushalt über die Photovoltaik Anlage selbst produzierten und günstigen Stroms verfügbar ist – die genaue Startzeit. Der Wäschetrockner kann dadurch auch zu einem Zeitpunkt starten, an dem die maximale Menge von Photovoltaikstrom bereitsteht – der Konsument aber selbst gar nicht im Haus ist, um gegebenenfalls das Hausgerät manuell starten zu können.

Bosch Hausgeräte zeigt die Antwort auf steigende Strompreise

Der Use Case zeigt interessante Perspektiven auf, denn bei über 30 Prozent Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Photovoltaikstrom besteht ein höherer Förderungsanspruch. Gerade von Waschmaschinen, Trocknern und Spülmaschinen kann Photovoltaikstrom sinnvoll genutzt werden, da diese Hausgeräte zeitlich flexibel zum Einsatz kommen – im Gegensatz zu Kühlschränken oder Herden. „Wir sehen in unserer Modell-Lösung einen interessanten Beitrag zur privaten Energiewende. Im Vordergrund muss die Senkung des Energieverbrauchs stehen. Im Zuge der Energiewende müssen wir jedoch alle Möglichkeiten ausloten. Der Verbrauch von eigenproduzierter Energie kann in naher Zukunft eine wirtschaftlich sinnvolle Antwort auf steigende Strompreise im Haushalt sein“, so Marketingleiter Bohn.

Die Initiative EEBus e.V. engagiert sich für die Erarbeitung und Festlegung dringend notwendiger Standards in einem Vernetzungskonzept, das die Voraussetzung für eine smarte Nutzung von Hausgeräten darstellt. Ziel ist es, nationale und internationale Standards für den Datenaustausch smarter Geräte und Komponenten zu entwickeln und entsprechende Normierungsrichtlinien voranzutreiben.

Für Bosch stehen Energieeffizienz und der nachhaltige Umgang mit natürlichen Ressourcen ganz oben auf der Prioritätenliste. Parallel zur weiteren Ausweitung des bestehenden Angebots an hocheffizienten Hausgeräten zur signifikanten Verbrauchssenkung entstehen in den gemeinsamen Projekten mit EEBus e.V. neue moderne Ansätze, um auch über Energiemanagement die Nutzung von Hausgeräten nachhaltig und kostengünstig im Haushalt zu organisieren.

Pressebild: 8528-01

Journalistenkontakt:

Astrid Zászló

+49 (0)89 4590 2906

presse.bosch@bshg.com

2011 feierte die Bosch-Gruppe ihr 125-jähriges Bestehen – und seit über 75 Jahren steht der Name Bosch auch bei Hausgeräten für Entwicklungskompetenz, Qualität und Zuverlässigkeit. Bereits Firmengründer Robert Bosch, der im Jahr 2011 ganze 150 Jahre alt geworden wäre, bekannte sich zu dem bis heute gültigen Leitgedanken, „Technik fürs Leben“ herzustellen. Diese Tradition verpflichtet und motiviert das Unternehmen bis heute: Als führende Hausgeräte-Marke in Europa fertigt Bosch Kühlgeräte, Waschmaschinen und Trockner, Geschirrspüler, Herde sowie Consumer Products für Haushalte auf der ganzen Welt. Seit Generationen erleichtern diese Produkte den Alltag der Menschen und verhelfen ihnen zu mehr Lebensqualität. Das Streben nach substanzieller Wertigkeit und Perfektion spiegelt sich nicht nur wider in einer ausgereiften Funktionalität der Geräte und leistungsstarker Technik, sondern auch in einer immer wieder ausgezeichneten Produktgestaltung. Der respektvolle Umgang mit Mensch und Natur, der schon seit jeher zu den Unternehmensgrundsätzen zählt, äußert sich in energieeffizienten, Ressourcen schonenden und nachhaltigen Produkten und Prozessen.

Mehr Informationen unter www.bosch-home.com/de.

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